Wenn der Akku Ihres E-Bikes nicht lädt, gehen Sie nicht davon aus, dass die Batterie defekt ist. Die Ursache kann so einfach sein wie eine Wandsteckdose, ein lockerer Ladestecker oder eine kalte Batterie. Es kann aber auch ein defektes Ladegerät, ein beschädigter Ladeanschluss, ein durch das Batteriemanagementsystem (BMS) ausgelöster Schutzvorgang oder ein interner Batteriefehler vorliegen.
Am schnellsten gehen Sie von außen nach innen vor. Prüfen Sie Stromquelle, Ladegerät, Anschlüsse und Temperatur, bevor Sie die Batteriezellen verdächtigen. Wenn Sie ein Wallke fahren, können Sie Ihre Konfiguration außerdem mit dem Wallke-Leitfaden für Batterieladegeräte vergleichen, die Bedienungsanleitungen prüfen oder die E-Bike-Fehlerbehebungsseite der Marke nutzen, bevor Sie Ersatzteile kaufen.
Wenn die Batterie raucht, Funken schlägt, zischt, sich schnell überhitzt oder brennt, dürfen Sie sie nicht berühren oder bewegen. Verlassen Sie den Bereich und wenden Sie sich an den örtlichen Notdienst. Bei einer beschädigten Batterie, die nicht raucht oder brennt, befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers oder die örtlichen Brandschutzvorgaben zur sicheren Isolierung, Wartung und Entsorgung.
- Schnelle Symptomprüfung
- Steckdose und Ladegerät prüfen
- Was eine grüne, rote oder fehlende Ladegerätanzeige bedeuten kann
- Ladeanschluss und Batterieverbindung prüfen
- Temperaturprobleme ausschließen
- Was Sie nach dem Winter oder längerer Lagerung tun sollten
- Akku lädt nicht vollständig vs. Akku hält die Ladung nicht
- Fragen zum Schlafmodus des BMS, zum Zurücksetzen und zum „toten Akku“
- So unterscheiden Sie einen Ladegerätfehler von einem Batteriefehler
- Wann eine professionelle Diagnose der richtige nächste Schritt ist
Schnelldiagnose: Zuerst das Symptom zuordnen
Nutzer beschreiben oft ganz unterschiedliche Fehler mit demselben Satz: „Der Akku meines E-Bikes lädt nicht mehr“. Beginnen Sie mit dem genauen Symptom. Dadurch lässt sich das Problem meist schneller eingrenzen, als wenn Sie aufs Geratewohl Teile austauschen.
| Was Sie sehen | Möglicher Bereich | Sicherheitsprüfung zuerst |
|---|---|---|
| Das Ladegerät leuchtet überhaupt nicht | Steckdose, Ladekabel, Ladeelektronik | Probieren Sie eine nachweislich funktionierende Steckdose aus und prüfen Sie Kabel und Stecker auf Schäden. |
| Das Ladegerät wird sofort grün, aber der Akku ist schwach | Keine Batterieverbindung, Problem mit dem Ladeanschluss, Ladegerätfehler, Batterieschutzstatus | Vergewissern Sie sich, dass der Stecker vollständig eingesteckt ist, der Anschluss sauber und trocken ist und das Ladegerät für die Batterie geeignet ist. |
| Das Ladegerät bleibt rot, aber der Akkustand steigt nicht | Verbindungsproblem, Problem mit dem Ladegeräteausgang, Fehler des BMS/der internen Batterie | Beenden Sie den Ladevorgang, wenn etwas ungewöhnlich heiß wird. Überprüfen Sie andernfalls erneut den Stecker und die modellspezifischen Anweisungen zum Ladegerät. |
| Der Ladevorgang beginnt und stoppt nach einigen Minuten | Temperatur, sporadischer Kontaktfehler, Ladegerätfehler, Batterieschutz durch das BMS | Lassen Sie den Akku eine normale Raumtemperatur erreichen und überprüfen Sie den Ladeanschluss und das Kabel. |
| Der Akku lädt nur auf 80–90 % | Alterung des Akkus, Zellungleichgewicht, Temperatur, Verhalten der Anzeige, Problem mit Ladegerät oder Batteriemanagementsystem | Sehen Sie im Handbuch nach und vergleichen Sie die angezeigte Prozentzahl mit der tatsächlichen Fahrleistung, bevor Sie von einem Defekt ausgehen. |
| Der Akku funktionierte vor der Winterlagerung einwandfrei und lässt sich jetzt nicht mehr laden | Akku zu kalt, Tiefentladung, Schutz-/Ruhezustand, Alterung | Bringen Sie ihn in einen trockenen Raum und lassen Sie ihn vor dem Versuch mit dem passenden Ladegerät auf Raumtemperatur kommen. |
| Der Akku erreicht die vollständige Ladung, entlädt sich unter Last aber schnell | Kapazitätsverlust, hoher Innenwiderstand, schwache Zellgruppe, Abschaltung durch das Batteriemanagementsystem | Dies unterscheidet sich von „wird nicht geladen“. Notieren Sie die Symptome und lassen Sie den Akku diagnostizieren, statt ihn wiederholt zu laden. |
1. Überprüfen Sie Steckdose und Ladegerät, bevor Sie den Akku verantwortlich machen
Ein Akkuproblem ist teuer. Ein Problem mit der Steckdose oder dem Ladegerät lässt sich viel leichter ausschließen.
- Trennen Sie das Ladegerät sowohl von der Steckdose als auch vom Akku.
- Überprüfen Sie das Gehäuse, das Kabel und den Stecker des Ladegeräts auf Schnitte, Quetschstellen, verbogene Kontakte oder Hitzeschäden.
- Probieren Sie eine andere nachweislich funktionierende Steckdose aus.
- Schließen Sie das Ladegerät genau wie im Handbuch des Fahrrads oder Ladegeräts beschrieben wieder an.
- Beobachten Sie die Anzeige des Ladegeräts und, falls vorhanden, die Akkuanzeige.
Das Ladegerät leuchtet überhaupt nicht
Wenn die LED des Ladegeräts vollständig dunkel bleibt, testen Sie zunächst eine nachweislich funktionierende Steckdose. Überprüfen Sie anschließend das Kabel, den Stecker und das Gehäuse des Ladegeräts auf sichtbare Schäden. Wenn das Ladegerät weiterhin nicht reagiert, verwenden Sie es nicht weiter und bestätigen Sie das passende Ersatzgerät für Ihren genauen Akku, statt davon auszugehen, dass der Akku selbst ausgefallen ist.
Gehen Sie nicht davon aus, dass jedes Ladegerät mit demselben Anschluss kompatibel ist. Spannung, Ladeprofil, Anschlussbelegung und Anforderungen des Batteriemanagementsystems müssen übereinstimmen. Wallke-Besitzer sollten vor der Bestellung eines E-Bike-Ersatzladegeräts den genauen Akku bestätigen.
2. E-Bike-Akku wird nicht geladen, aber das Ladegerät leuchtet grün
Dies ist ein häufiges Ladesymptom. Ein grünes Licht bedeutet bei vielen Ladegeräten „Standby“ oder „Ladevorgang abgeschlossen“, aber die LED-Bedeutungen sind nicht einheitlich. Lesen Sie im Handbuch Ihres Ladegeräts nach, bevor Sie Grün als Diagnose interpretieren.
Wenn der Akku eindeutig fast leer ist, das Ladegerät aber sofort grün leuchtet, kommen häufig folgende Ursachen infrage:
- Der Ladestecker stellt keinen elektrischen Kontakt her.
- Der Ladeanschluss ist verschmutzt, nass, locker oder beschädigt.
- Das Ladegerät ist inkompatibel oder defekt.
- Der Akku befindet sich in einem Schutz- oder Ruhezustand.
- Ein interner Akkufehler verhindert, dass Ladestrom die Zellen erreicht.
Setzen Sie zuerst den Stecker wieder ein. Schauen Sie bei ausgeschaltetem Akku in den Anschluss. Entfernen Sie losen oberflächlichen Schmutz nur mit einer vom Hersteller empfohlenen trockenen, nichtmetallischen Methode. Kratzen Sie die Kontakte nicht mit Metallwerkzeugen ab und sprühen Sie keine unbekannten Reinigungsmittel in den Anschluss.
3. E-Bike-Akku lädt nicht, aber das Ladegerät leuchtet rot
Ein dauerhaft rotes Licht kann bei manchen Ladegeräten auf einen aktiven Ladevorgang hinweisen, während ein blinkendes rotes Licht bei anderen einen Fehler- oder Schutzstatus anzeigen kann. Das LED-Verhalten ist modellabhängig. Lesen Sie daher die Anleitung des Ladegeräts, bevor Sie Rot als Bestätigung dafür betrachten, dass der Ladevorgang normal verläuft. Wenn sich die Akkuanzeige nie verändert, lassen Sie den Akku nicht einfach über Nacht angeschlossen, in der Hoffnung, dass er sich erholt.
Überprüfen Sie drei Dinge:
- Temperatur: Wird der Akku oder das Ladegerät ungewöhnlich heiß?
- Verbindung: Verändert sich die Anzeige, wenn Sie das Kabel oder den Stecker bewegen?
- Fortschritt: Steigt die Akkuanzeige innerhalb des für Ihren Akku und Ihr Ladegerät erwarteten Ladezeitraums?
Wenn das Laden stoppt und wieder beginnt, sobald das Kabel berührt wird, verwenden Sie das Gerät nicht weiter, bis der Anschluss überprüft wurde. Unterbrochenes Laden kann auf ein beschädigtes Kabel, einen beschädigten Stecker oder Ladeanschluss hindeuten.
4. Ladeanschluss und Akkuverbindung überprüfen
Ladeanschlüsse befinden sich in einer schwierigen Umgebung. Staub, Spritzwasser, Feuchtigkeit und wiederholtes Ein- und Ausstecken können allesamt Probleme verursachen.
Bei ausgeschaltetem System:
- Prüfen Sie, ob der Ladeanschluss trocken ist.
- Achten Sie auf verbogene, zurückgesetzte, lockere oder verfärbte Kontakte.
- Prüfen Sie, ob der Stecker ohne übermäßige Kraft vollständig sitzt.
- Wenn der Akku herausnehmbar ist, vergewissern Sie sich, dass er korrekt in seiner Halterung eingerastet ist.
- Untersuchen Sie die Kontakte zwischen Akku und Fahrrad auf offensichtlichen Schmutz oder Schäden.
Wenn der Anschluss physisch beschädigt oder in das Akkugehäuse gedrückt wurde, stecken Sie das Ladegerät nicht weiter ein. Das ist ein Reparaturproblem, kein Reinigungsproblem.
5. Die Temperatur kann das Laden eines E-Bike-Akkus verhindern
Lithium-Ionen-Akkusysteme schränken das Laden häufig ein, wenn der Akku zu kalt oder zu heiß ist. Dieser Schutz ist sinnvoll: Das Laden von Zellen außerhalb des zulässigen Temperaturbereichs kann sie beschädigen.
Wenn das Fahrrad gerade aus frostiger Umgebung hereingebracht wurde, sollten Sie nicht sofort eine Ladung erzwingen. Bringen Sie den Akku ins Haus, halten Sie ihn trocken und lassen Sie ihn allmählich auf normale Raumtemperatur zurückkehren. Dasselbe gilt, wenn der Akku in einem heißen Fahrzeug oder direktem Sonnenlicht liegen gelassen wurde.
6. E-Bike-Akku lädt nach dem Winter oder einer langen Lagerung nicht
„Letzte Saison hat es noch funktioniert, aber jetzt ist es tot“ – diese Beschwerde von Besitzern tritt immer wieder auf. Eine lange Lagerung kann mehrere verschiedene Probleme aufdecken:
- Der Akku hat sich möglicherweise bis auf einen sehr niedrigen Ladestand selbst entladen.
- Das BMS ist möglicherweise in einen Schlaf- oder Schutzmodus gewechselt.
- Der Akku ist möglicherweise noch zu kalt, um geladen zu werden.
- Ein alternder Akku kann eine unausgeglichene oder schwache Zellgruppe entwickelt haben.
- Das Ladegerät oder der Anschluss ist möglicherweise während der Lagerung ausgefallen.
Beginnen Sie mit Raumtemperatur, dem richtigen Ladegerät und dem üblichen Aufweckverfahren des Herstellers. Verwenden Sie keine improvisierten „Wiederherstellungsladegeräte“ und legen Sie keine externe Spannung an die Akkuanschlüsse an.
Befolgen Sie für die spätere Lagerung die Anweisungen für Ihren genauen Akkutyp. Viele Lithium-Ionen-Systeme werden mit einem teilweise geladenen Akku gelagert, statt vollständig voll oder vollständig leer zu sein. Der korrekte Lagerbereich und das Prüfintervall sind herstellerspezifisch. Daher sollte das Handbuch Vorrang vor einem allgemeinen, online gefundenen Prozentsatz haben.
7. Ein Akku, der nicht vollständig lädt, ist nicht dasselbe wie ein Akku, der die Ladung nicht hält
Diese beiden Probleme werden häufig miteinander verwechselt.
E-Bike-Akku lädt nicht vollständig
Das Ladegerät beendet den Ladevorgang, aber das Display erreicht nie den erwarteten vollständigen Ladezustand. Mögliche Ursachen sind Alterung des Akkus, Temperatur, Zellungleichgewicht, das Verhalten des Ladegeräts, BMS-Begrenzungen oder eine ungenaue Anzeige des Ladezustands.
Entladen Sie einen Lithium-Ionen-Akku nicht wiederholt bis auf null, nur um ihn zu „rekalibrieren“, es sei denn, der Hersteller weist Sie ausdrücklich dazu an.
E-Bike-Akku hält die Ladung nicht
Der Akku scheint normal zu laden, aber die Reichweite nimmt stark ab oder das Fahrrad schaltet sich beim Beschleunigen oder an Steigungen ab. Das kann auf Kapazitätsverlust, erhöhten Innenwiderstand, eine schwache Zellengruppe oder eine Schutzabschaltung unter Last hindeuten.
Diese Unterscheidung erleichtert auch die Beschreibung des Problems, wenn Sie den Support kontaktieren. „Der Akku lädt auf 100 %, verliert aber während einer kurzen Fahrt 40 %“ liefert wesentlich mehr diagnostische Informationen als „Der Akku ist defekt“.
8. Wie aktiviert oder setzt man einen leeren E-Bike-Akku zurück?
Es gibt keine universelle Zurücksetzungssequenz für E-Bike-Akkus. Einige Systeme werden aktiviert, wenn sie mit dem richtigen Ladegerät verbunden werden. Andere verwenden eine bestimmte Abfolge am Ein-/Aus-Schalter oder ein modellspezifisches Serviceverfahren. Bei manchen Akkus gibt es überhaupt keine Zurücksetzung durch den Benutzer.
Das bedeutet, dass Ratschläge wie „Halten Sie diese Taste 30 Sekunden lang gedrückt“, „Überbrücken Sie diese Pins“ oder „Öffnen Sie das Gehäuse und setzen Sie das BMS zurück“ nicht als allgemeingültige Anweisungen verstanden werden sollten.
Die sichere Reihenfolge lautet:
- Prüfen Sie das Handbuch für Ihr Modell.
- Lassen Sie den Akku eine geeignete Raumtemperatur erreichen.
- Verwenden Sie ausschließlich das vorgeschriebene Ladegerät.
- Befolgen Sie die dokumentierte Aufweck- oder Zurücksetzungsmethode des Herstellers, sofern eine solche vorhanden ist.
- Wenn der Akku weiterhin nicht reagiert, lassen Sie eine professionelle Diagnose durchführen.
Wallke-Besitzer können zunächst die Wallke-Seite zum Herunterladen von Handbüchern aufrufen. Wenn der Fehler weiterhin besteht, verwenden Sie die Seite für Kundendienstanfragen und geben Sie das Fahrradmodell, das Batteriemodell, das Verhalten des Ladegeräts sowie Fotos oder ein Video des Fehlers an.
9. Kann man ein E-Bike-Ladegerät mit einem Multimeter testen?
Die Überprüfung der Ladegerät-Ausgangsspannung mit einem Multimeter ist ein Diagnoseschritt auf Technikerniveau und keine routinemäßige Prüfung für Fahrer. Wenn Sie noch keine Erfahrung mit der Messung von Gleichspannung und den Anschluss-Pinbelegungen haben, lassen Sie diesen Test aus und verwenden Sie stattdessen ein vom Hersteller freigegebenes, nachweislich funktionierendes Ladegerät oder lassen Sie eine professionelle Diagnose durchführen.
Führen Sie keine Prüfspitzen in das Akkugehäuse ein. Öffnen Sie das Akkugehäuse nicht, um einzelne Zellen zu messen. Ein großer Lithium-Ionen-Akku für E-Bikes kann genug Strom liefern, um schwere Schäden zu verursachen, wenn die Anschlüsse kurzgeschlossen werden.
10. So erkennen Sie, ob das Ladegerät oder der Akku defekt ist
Der aussagekräftigste Test ist ein nachweislich funktionsfähiges, vom Hersteller zugelassenes Bauteil. Wenn ein kompatibles, nachweislich funktionierendes Ladegerät den Akku weiterhin nicht laden kann, liegt der Verdacht eher beim Akku, Ladeanschluss oder BMS. Wenn Ihr Ladegerät einen anderen kompatiblen Akku nicht laden kann, ist das Ladegerät der wahrscheinlichere Verursacher.
Die Kompatibilität muss jedoch exakt stimmen. „Gleiche Spannung“ und „Der Stecker passt“ reichen nicht aus.
| Hinweise | Worauf es hindeutet | Sicherheitsgrad |
|---|---|---|
| Das Ladegerät funktioniert an mehreren Steckdosen nicht | Ladegerät oder Ladekabel | Mittel bis hoch |
| Ein nachweislich funktionsfähiges, zugelassenes Ladegerät funktioniert mit Ihrem Akku | Defektes Original-Ladegerät | Hoch |
| Ein nachweislich funktionsfähiges, zugelassenes Ladegerät funktioniert mit einem anderen Akku, aber nicht mit Ihrem | Problem mit Akku, BMS oder Ladeanschluss | Hoch |
| Der Ladevorgang wird unterbrochen, wenn der Stecker bewegt wird | Fehler an Stecker, Kabel oder Ladeanschluss | Mittel bis hoch |
| Der Akku lädt, bricht unter Last jedoch zusammen | Akkuzustand, Innenwiderstand oder BMS-Problem | Mittel; Diagnose erforderlich |
Wann sollten Sie die Fehlersuche abbrechen?
Die Eigenprüfung sollte an dem Punkt beendet werden, an dem das Akkugehäuse, die interne Verkabelung oder die Zellgruppen geöffnet oder überbrückt werden müssten.
Suchen Sie professionelle Hilfe, wenn:
- Der Akku ist aufgebläht, gerissen, undicht oder durch einen Aufprall beschädigt, raucht oder brennt jedoch nicht aktiv;
- Der Akku oder das Ladegerät wird bei normaler Nutzung oder beim Laden ungewöhnlich heiß;
- Es gibt einen ungewöhnlichen Brandgeruch oder einen geschmolzenen bzw. beschädigten Stecker;
- Der Ladeanschluss ist locker oder physisch beschädigt;
- Der Ladevorgang des Akkus wird wiederholt nach einigen Minuten unterbrochen;
- Das Fahrrad schaltet sich unter Last ab, obwohl es scheinbar normal geladen wurde;
- Ein nachweislich funktionsfähiges, zugelassenes Ladegerät kann den Akku weiterhin nicht laden;
- Der Hersteller bietet kein Verfahren zum Zurücksetzen dieses Fehlers durch den Benutzer an.
Wenn die Diagnose auf einen defekten Wallke-Akku oder ein defektes Wallke-Ladegerät hindeutet, bestätigen Sie vor der Bestellung das genaue Ersatzteil über die Wallke-Seite für Kundendienstanfragen. Geben Sie Ihr Fahrradmodell, das Akkumodell und die Ladegerätedaten an, damit die Kompatibilität geprüft werden kann.
So vermeiden Sie künftig Ladeprobleme
- Verwenden Sie das für den jeweiligen Akku vorgesehene Ladegerät.
- Laden Sie den Akku an einem trockenen, gut belüfteten Ort und fern von brennbaren Materialien.
- Überprüfen Sie das Ladekabel und den Ladeanschluss regelmäßig.
- Lassen Sie einen beschädigten Akku nicht an ein Ladegerät angeschlossen.
- Lassen Sie einen sehr kalten oder heißen Akku vor dem Laden auf normale Raumtemperatur kommen.
- Lagern Sie den Akku über längere Zeit mit dem vom Hersteller empfohlenen Ladezustand und bei der empfohlenen Lagertemperatur.
- Vermeiden Sie es, elektrische Anschlüsse mit einem Hochdruckreiniger zu reinigen.
- Halten Sie ungewöhnliches Verhalten frühzeitig fest: Ladezeit, LED-Status, angezeigter Prozentsatz und das Verhalten des Fahrrads unter Last.
FAQ: Probleme beim Laden von E-Bike-Akkus
Warum wird der Akku meines E-Bikes nicht geladen?
Der Fehler kann an der Steckdose, am Ladegerät, an der Ladebuchse, am Anschluss, am Temperaturschutz, am BMS oder am Akku selbst liegen. Beginnen Sie mit den äußeren Prüfungen, bevor Sie von einem Zellendefekt ausgehen.
Warum wird der Akku meines E-Bikes nicht geladen, obwohl das Ladegerät grün leuchtet?
Ein grünes Licht bedeutet häufig Standby oder vollständige Ladung, doch die Bedeutung hängt vom Ladegerät ab. Ist der Akku schwach und schaltet das Ladegerät sofort auf Grün, prüfen Sie Stecker, Ladebuchse, Kompatibilität des Ladegeräts und die modellspezifischen Anweisungen zum Zurücksetzen oder Aktivieren des Akkus.
Warum wird der Akku meines E-Bikes nicht geladen, obwohl das Ladegerät rot leuchtet?
Ein dauerhaft rotes Licht kann bei manchen Ladegeräten auf aktives Laden hinweisen, während ein blinkendes rotes Licht bei anderen einen Fehler oder Schutzmodus anzeigen kann. Sehen Sie zuerst im Ladegerät-Handbuch nach. Steigt der Akkuladestand nicht an, prüfen Sie auf ungewöhnliche Wärme, eine lose Verbindung, Probleme mit dem Ladegerät oder einen Fehler am Akku/BMS. Lassen Sie ein fehlerhaftes System nicht unbeaufsichtigt laden.
Wie setze ich einen E-Bike-Akku zurück?
Es gibt keine allgemeingültige Reset-Methode. Verwenden Sie das Verfahren im Handbuch für Ihren genauen Akku und Ihr E-Bike-System. Schließen Sie die Anschlüsse nicht kurz, öffnen Sie den Akku nicht und umgehen Sie das BMS nicht.
Wie lade ich einen leeren E-Bike-Akku?
Befindet sich der Akku einfach in einem dokumentierten Ruhemodus, kann der Hersteller eine normale Aktivierungsmethode mit dem richtigen Ladegerät oder der Einschalttaste vorgeben. Ist der Akku tiefentladen, beschädigt oder reagiert er nicht, ist eine professionelle Diagnose sicherer, als improvisierte Wiederbelebungsversuche zu unternehmen.
Können Sie einen Lithium-Akku eines E-Bikes reparieren, der nicht geladen wird?
Bestimmte Fehler, etwa an Anschlüssen oder am BMS, können von qualifizierten Akku-Fachleuten repariert werden. Arbeiten am Inneren eines Lithium-Ionen-Akkus sollten jedoch nicht als allgemeine Reparatur in Eigenregie betrachtet werden, da unsachgemäße Arbeiten Kurzschluss-, Überhitzungs- und Brandgefahren verursachen können.
Warum wird der Akku meines E-Bikes nicht vollständig geladen?
Mögliche Ursachen sind Akkualterung, Zellungleichgewicht, Temperatur, das Ladeverhalten des Ladegeräts, BMS-Grenzwerte oder eine ungenaue Ladezustandsanzeige. Sehen Sie im Handbuch nach und beobachten Sie, ob der Akku auch an Reichweite verliert oder sich unter Last abschaltet.
Warum wurde der Akku meines E-Bikes nach dem Winter nicht mehr geladen?
Der Akku ist möglicherweise zu kalt, tiefentladen, in einem Schutzmodus oder einfach älter als vor der Lagerung. Lassen Sie ihn auf Raumtemperatur kommen, verwenden Sie das richtige Ladegerät und befolgen Sie die dokumentierten Aktivierungsschritte des Herstellers.
Soll ich zuerst das Ladegerät oder den Akku ersetzen?
Raten Sie nicht. Schließen Sie zuerst Steckdose und Verbindung als Fehlerquellen aus und prüfen Sie das Ladegerät anschließend nach Möglichkeit mit einem zugelassenen, nachweislich funktionierenden Vergleichsgerät. Ersetzen Sie nur die Komponente, auf die die Prüfung hinweist.



